VII Humboldt-MUN 2018: Schüler debattieren über Themen, welche die Nationen bewegen

Schüler debattieren über Themen, welche die Nationen bewegen: Über 150 Jugendliche beteiligen sich am Humboldt-MUN 2018

Lösungen zur Rüstungskontrolle, zum Syrienkonflikt oder Polizeiwillkür zu finden sind keine Themen, mit denen sich Jugendliche ab 13 Jahren befassen? Doch, das sind sie: beim Humboldt-MUN! Zum siebten Mal in Folge organisiert unsere Schule diese Veranstaltung, bei der die jungen Teilnehmer neben anderen Kompetenzen Verhandlungsgeschick, rhetorische Fähigkeiten und kritisches Denken entwickeln und festigen.

Das Modell der Vereinten Nationen (englisch abgekürzt MUN) ist eine Simulation, bei der Schüler die Rolle von Diplomaten aus den UN-Mitgliedsstaaten übernehmen und über Themen von aktuellem Interesse diskutieren. Die siebte Ausgabe des Humboldt-MUN begann heute am Campus Süd und endet am Samstag, den 21. April.

Bei der Eröffnung wurden die Ausschüsse und die in den nächsten drei Tagen zu diskutierenden Themen vorgestellt. Am Humboldt-MUN nimmt der „Anti-Terrorismus-Ausschuss“ teil, der seine Analyse auf die Situation in Syrien konzentriert, sowie die NATO, welche Strategien zur Lösung von Problemen zwischen hochgerüsteten Nationen diskutieren wird. Im „Sicherheitsrat“ wird man sich mit Fragen der Rüstungskontrolle befassen und im „Ausschuss für Internationale Abrüstung und Sicherheit“ Beschlüsse zur autonomen Kontrolle militärischer Drohnen fassen. Ferner gibt es einen „Geschichtsausschuss“, in dem die Lage in Kuwait kurz vor dem Krieg im Persischen Golf diskutiert wird. Der „Ausschuss gegen Folter“ wird die Situation auf den Philippinen im Hinblick auf Polizeiwillkür darstellen. Der „Ausschuss für Wissenschaft und Technologie für Entwicklung“ wird sich mit Fragen der Nachhaltigkeit befassen, und schließlich gibt es noch das „Bundeskabinett“, dessen Mitglieder sich historisch in das Jahr 1990 zurückversetzen werden, um über endgültige Vereinbarungen zur deutschen Wiedervereinigung zu diskutieren.

„Mithilfe des Humboldt-MUN 2018 sollen sich die teilnehmenden jungen Menschen mit internationalen Themen unterschiedlicher Art auseinandersetzen. Ziel ist es, Lösungen für die aktuell auftretenden Probleme zu finden und den Frieden zu erhalten“, sagte Vorstandsmitglied Francisco Rico. „Außerdem können die Schüler im Rahmen dieser Konferenzen ihre Fähigkeiten zu diplomatischer Diskussionsweise entwickeln und mehr über die Innen- und Außenpolitik im weltweiten Kontext lernen. Ferner wird durch solche Veranstaltungen der Zweck verfolgt, künftige Führungskräfte zu entwickeln, von denen die Welt profitiert.“

Eingeladen zum Humboldt-MUN wurden die Deutschen Schulen Puebla und Guadalajara, die Universidad Panamericana, das Colegio Miraflores, Colegio Hebreo Sefaradí, Colegio Lasalle Santa Teresa, Liceo Franco Mexicano, die American School Foundation, die drei Campus unserer Schule sowie unabhängige Delegierte aus Institutionen wie etwa dem Tecnológico de Monterrey und der UNAM. Insgesamt beteiligen sich über 150 Schüler.

Anwesend waren die Schulleiter der Campus Süd, Nord und West, Andreas Henkel, Edeltraud Smolka und Wolfgang Scheuble; der Leiter unserer Südschule eröffnete die Veranstaltung. Zu den Ehrengästen zählten Manola Giral de Lozano von der Abteilung für die Anerkennung von Bildungsgängen (DGIRE) der UNAM, Prof. Gerardo Rodríguez Sánchez Lara von der UDLAP und Dr. José Luis Valdés Ugalde von der UNAM sowie Ehemalige unserer Schule, die an den ersten Humboldt-MUN Konferenzen teilgenommen hatten.

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