Wirtschaft, Medizin und Naturwissenschaften: Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg stellt sich vor

Das Abitur in der Hand – und dann in Deutschland studieren: Das ist für unsere Schüler zum Beispiel möglich an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, kurz MLU. In Folge der Kontaktherstellung und –pflege seitens des Campus Süd ist die MLU seit 2016 ein neuer Kooperationspartner der Deutschen Schule Alexander von Humboldt. Die Universität hat ihren Standort in der ostdeutschen Stadt Halle in Sachsen-Anhalt, nahe Leipzig und Berlin.

Sie ist eine Volluniversität und bietet zahlreiche Studienrichtungen an, etwa Wirtschaft, Jura, Medizin oder Philosophie, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Mehr als 20.000 Studenten sind an der Uni eingeschrieben. Etwa ein Zehntel kommt aus dem Ausland, aus Mexiko stammen derzeit 13 Studenten.

An den Campus Süd, Nord und West hatten nun Schüler der Oberstufe (11. und 12. Klasse) Gelegenheit, am 16., 17. und 18. Januar von Angela Hoffmann, Mitarbeiterin des International Office der MLU, mehr über die Universität und das Leben in Halle zu erfahren. Eine weitere Veranstaltung, die an die Eltern der Schüler gerichtet war und am heutigen Montag, den 21. Januar, am Campus Süd stattfand, informierte auch diese über die Universität, die Studienmöglichkeiten, das Studienkolleg und den Standort. Sehr interessant war überdies die Videokonferenz mit einem ehemaligen Schüler der Deutschen Schule, der derzeit an der MLU studiert.

Halle hat über 200.000 Einwohner, lockt mit dem zweitgrößten Wirtschaftsstandort Ostdeutschlands und einer Menge an Forschungsinstituten wie Max Planck, Fraunhofer oder Helmholtz. Darüber hinaus ist sie auch eine Kulturstadt, die durch Kunst (Kunsthochschule Burg Giebichenstein) und Musik (Händelfestspiele) ein breites Angebot liefert.

Die insgesamt sehr groβe Anzahl an interessierten Schülern sowie die Eltern lauschten aufmerksam den Ausführungen von Frau Hoffmann zum Bewerbungsverfahren: Absolventen mit einem deutschen Abitur dürfen sich direkt an der MLU auf ihr Wunschfach bewerben. Aber auch Schüler mit einem mexikanischen Hochschulabschluss (BAU) können an der Martin-Luther-Universität studieren. Sie müssen vor dem Studium allerdings ein einjähriges Studienkolleg der Universität besuchen. Um einen Platz am Studienkolleg in Halle zu erhalten, kann man die Zulassungsprüfungen (geprüft werden Mathematik und Deutsch) an der Deutschen Schule, Campus Süd, ablegen. Für den jetzigen Jahrgang der 12. Klässler steht der Termin schon fest, es ist Mittwoch, der 20. März 2019. Die Anmeldung muss bis zum 1. März 2019 beim Studienberater des Campus Süd, Herrn Silvio Tasler, erfolgen.

In allen Fällen gilt, sich frühzeitig über die gewünschten Studienfächer zu informieren, denn es gibt Bewerbungsfristen, die dringend eingehalten werden müssen und in Einzelfällen auch fachspezifische Zulassungsvoraussetzungen. Und wer die Aufnahme schafft, kann vielleicht schon in diesem oder nächsten Jahr ein Studium in der Geburtsstadt des berühmten Komponisten Friedrich Händel beginnen.

Mehr Infos für Schüler und Eltern erhaltet ihr bei Angela Hoffmann (MLU) Angela.Hoffmann@international.uni-halle.de, Silvio Tasler, Studienberater des Campus Süd (sur-stube-dt@humboldt.edu.mx), Dr. Marion Pitzschler, Studienberaterin des Campus Nord (studienberatunglv@humboldt.edu.mx), Stefan Beyer, Studienberater des Campus West (studienberatunglh@humboldt.edu.mx) sowie auf der Homepage der MLU Halle / Wittenberg https://www.international.uni-halle.de/international_office/studierende/international_students/partnerschulen/.

Wir danken an dieser Stelle ganz besonders Frau Susanne Faber vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Die Studienberatung an der Deutschen Schule profitiert stark von der Unterstützung des DAAD und die langjährige, fruchtbare Zusammenarbeit hat ermöglicht, dass die Deutsche Schule mit vielen deutschen Universitäten wichtige Kooperationsverträge zu Gunsten der Schüler unterzeichnen konnte.

 

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