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STELLENBÖRSE

Unitour 2022 des Campus Süd: 23 Tage, zehn Städte

Die Unitour zielt jedes Jahr darauf ab, dass die teilnehmenden Schüler den Studiengang und -ort finden, der ihnen am besten gefällt. Mit diesem Ziel vor Augen, trafen sich am 23. Juni die studieninteressierten Schüler des Campus Süd in Hamburg, um zehn deutsche Städte und ihre jeweiligen Universitäten, Hochschulen und Studienkollegs kennen zu lernen.

 

Hier teilen wir mit euch die Tagesberichte unserer Schüler über diese aufregende Reise!

 

humboldt.edu.mx/estudiar/2022-2

 

Hansestadt Hamburg 23.-27. Juni 2022

 

Autoren: Daniela, Fernanda und Emiliano

 

Ankunft: Donnerstag, 23. Juni 2022

 

Am 23. Juni ging unsere lang ersehnte Studienreise endlich los! Bereits am Nachmittag trafen sich die Interessenten für das Studienkolleg mit Herrn Tasler, um einen Termin mit Frau Jessica Verkaik und Herrn Dr. Christian van Treeck wahrzunehmen. Neben dem Informationsaustausch zu den Fachkursen und dem Propädeutikum gab es auch die Möglichkeit in den Unterricht eines T- Kurses hineinzuschnuppern. Spannend fanden wir die vielfältige Mischung der Nationalitäten der Kollegiaten (zum Beispiel aus Vietnam, China, Ukraine, Kolumbien und Indonesien), die sich alle auf Deutsch im Unterricht unterhielten.

 

Und dann war es soweit: Nach teilweiser Quarantäne noch in Mexiko und einigen Flugänderungen trafen wir uns alle wohlbehalten in Hamburg in der Jugendherberge wieder. Um dies zu feiern, sind wir zu den Landungsbrücken gefahren, wo wir erst einmal ein für Hamburg typisches Fischbrötchen essen und den tollen Blick auf die Elbe genießen konnten. Da zwei Koffer nicht ankamen, ging es danach zum Einkaufsbummel durch die Innenstadt. Weil die Geschäfte in Deutschland aber (leider) schon um 20 Uhr schließen, lagen wir pünktlich im Bett, um für den nächsten Tag topfit zu sein.

 

Freitag, 24. Juni 2022

 

Am nächsten Tag ging es auch gleich zur ersten Hochschule – der HAW (Hochschule der Angewandten Wissenschaften) Hamburg, ein fakultätsübergreifendes Studienzentrum am Berliner Tor. Die Hochschule konzentriert sich hauptsächlich auf technische Fächer, wie zum Beispiel das Ingenieurswesen. Nach einer sehr interessanten Informationsveranstaltung zur HAW von Frau Martina Schulze wurden die Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt, um zwei Seminare zu besuchen, und zwar über Akkustik und über Mechanik.

 

Beim Mechanik-Seminar wurde uns gezeigt, wie ein Labor aussieht, in dem Experimente zur mechanischen Belastung eines Flugzeugflügels sowie zum Druck und zu den Kräften, denen er standhalten muss, durchgeführt werden.

 

Die Gruppe des Akustik-Seminars lernte, wie sich mechanische Schallwellen durch einen Raum bewegen und wie der von ihnen erzeugte Lärm (gemessen in Dezibel) absorbiert werden kann – und auch dies bezogen auf Flugzeuge.

 

In dem Informationsvortrag gab es neben spezifischen Informationen zur HAW auch die wichtige Erklärung der Unterschiede zwischen Hochschulen und Universitäten, damit wir bei der Wahl unseres Studienorts die richtige Entscheidung treffen: Hochschulen sind praxisorientierter und konzentrieren sich auf das Arbeitsumfeld, in das die Studenten später eintreten werden, Universitäten konzentrieren sich mehr auf die Forschung.

 

Damit wir Hamburg etwas besser kennenlernen konnten, haben wir danach die Stadt besichtigt. Nach einem leckeren Abendessen (Hamburger Spezialitäten wie Labskaus und Brathering wurden von unseren Schülern mit großer Neugier bestellt und verspeist) an der Elbe gingen wir erschöpft schlafen, der Jetlag machte uns noch zu schaffen.

 

Samstag, 25. Juni 2022

 

Am zweiten Tag stand die Besichtigung des Airbus-Werks in Hamburg Finkenwerder auf dem Plan. Dazu mussten wir früh aufstehen, aber das hat sich wirklich gelohnt: wir haben die Fertigungshallen von den Airbussen A 320, A 321 LR, A 321 XLR, A 330 und A 380 gesehen und auch sonst interessante Fakten über den Konzern Airbus erfahren, zum Beispiel, dass der Airbusstandort Hamburg der drittgrößte Standort der Flugzeugindustrie weltweit ist, dass dort 14.000 Menschen arbeiten und dass die hinteren Teile des Rumpfes aller Airbus-Flugzeuge aus Hamburg kommen.

 

Ein Gefühl von Heimat kam auf, als wir einen Airbus mit dem Logo von Volaris sahen, der für die Auslieferung bereitstand. Danach fuhren wir zur University of Europe, der einzigen privaten Universität, die wir auf der ganzen Reise besuchen, mit den Schwerpunkten Marketing, Management, Kunst, Spieleentwicklung und so weiter. Auch hier hatten wir wieder eine interessante Informationsveranstaltung zur Uni (vielen Dank an Frau Prof. Dr. Angela Lennartz, Prodekanin für den Fachbereich Business), die uns an diesem Samstagnachmittag auch noch eine Tour durch die super ausgestattete Universität gab.

 

Sonntag, 26. Juni 2022

 

Am vorletzten Tag in Hamburg war viel los, denn schon früh um 6 Uhr waren wir auf dem Weg zum Fischmarkt. Die Teilnahme an dieser Aktivität war freiwillig, aber niemand von uns wollte dieses touristische Highlight verpassen! Also standen wir sehr früh auf, um zu erleben, wie die Verkäufer ihre Produkte anpreisen. Wir konnten sehen, dass es neben Fisch auch eine Vielzahl von anderen Dingen gibt, die dort verkauft werden, wie zum Beispiel Obst, Süßigkeiten Kleidung und Souvenirs.

 

Natürlich aßen wir hier Fischbrötchen – nach dem für diese Uhrzeit notwendigen Kaffee. Danach besichtigten wir den Alten Elbtunnel, indem wir auf die andere Seite der Elbe gelaufen sind und bei der Hitze die kälteren Temperaturen unter der Elbe genießen konnten. Erstaunt hat uns dabei, dass man so einen Tunnel unter den Fluss hindurch schon im Jahr 1911 bauen konnte.

 

Damit wir uns auch sportlich betätigen, hatten wir uns danach für eine Paddeltour auf der Alster entschieden. Um ehrlich zu sein, war das Paddeln etwas anstrengend, aber sehr lustig und die Landschaft war auch schön. Weil es sehr heiß war, sind wir zum Erstaunen der Hamburger fast alle in die Alster gesprungen, um uns abzukühlen. Das Wasser war kalt, aber wir hatten viel Spaß.

 

Da Sport hungrig macht, haben wir zunächst in einem Park ein Picknick mit süßen Leckereien gemacht. Am nächsten Ziel, der Elbphilharmonie, angekommen, gingen wir dann richtig essen, bevor wir die lange Rolltreppe und die unglaubliche Aussicht genießen konnten. Nachdem viele Fotos geschossen wurden, hatten wir die Chance, diese großartige Stadt in Kleingruppen individuell weiter zu erkunden. Wir nutzten die Zeit voll aus, und als wir uns zur vereinbarten Zeit wieder in der Jugendherberge trafen, fielen wir alle todmüde ins Bett.

 

Fun Fact Hamburg: Die Stadt zählt mehr als 2.000 Brücken und hat damit mehr Brücken als Venedig, Amsterdam und London zusammen!

 

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an unseren Sponsor Evonik, der unseren Aufenthalt mit seiner großzügigen Spende ermöglichte.

 

Montag, 27. Juni 2022

 

An diesem Tag machten wir uns gleich nach dem Frühstück fertig für die Zugfahrt zu unserer nächsten spannenden Station, der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschlands, Berlin.

 

Berlin, 27.-30. Juni 2022

 

Autoren: Arantza, Dolores, Natalia, Rosa und Santiago

 

Ankunft in Berlin, 27. Juni 2022

 

Am Montag, den 27. Juni, fuhren wir von Hamburg nach Berlin. Wir kamen am Bahnhof ungefähr um 15 Uhr an und bereits auf dem Weg zum Jugendgästehaus (das ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs lag) stießen wir auf deutsche Geschichte – wir kamen am Geschichtspark Ehemaliges Zellengefängnis Moabit vorbei. Den Nachmittag und den Abend nutzten wir dazu, Berlin zu erkunden.

 

Selbstverständlich führte uns unser Weg zuerst zum Brandenburger Tor, da es eine sehr berühmte Touristenattraktion in Berlin ist und ein sehr wichtiges Symbol der Geschichte Deutschlands. Danach waren wir unter anderem auf dem Pariser Platz, wo sich alle wichtige Botschaften befinden, und besichtigten die Humboldt-Universität, aber auch das Rote Rathaus und die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz.

 

Dienstag, 28. Juni 2022

 

Unser zweiter Tag in Berlin begann ganz spannend. Wir besuchten die TH Wildau, wo uns Carolina Winkler vom International Office begrüßte. Sie gab uns die wichtigsten Infos über die Hochschule. Dr. Berthina Gramberg gab uns einen weiteren Einblick in die Unterschiede zwischen einer Hochschule und einer Universität. Danach erzählte Sebastian, ein Student der Hochschule und aus Guatemala stammend, über seine Erfahrungen und darüber, wie er das Leben in Deutschland und das Studium in Wildau als Ausländer erlebt. Es war sehr interessant, dass wir ihn als Studenten direkt befragen konnten.

 

Danach hatten wir die Möglichkeit, in der Mensa lecker zu Mittag zu essen und anschlieβend mit Frau Winkler zu einem Workshop ins ViNN:Lab mit Isabel Weidlich zu gehen. Es ist ein sogenannter “Makerspace”, wo wir interessante Dinge wie einen 3D-Drucker und einen Laserschneider sahen. Wir bekamen die Möglichkeit, mit einem Laserschneider kleine Schlüsselanhänger selbst herzustellen. Anschließend waren wir noch mit Frau Prof. Janine Bressler beim RoboticLab, wo wir selbst Roboter mit C++ programmierten. Frau Bressler zeigte uns einen sehr coolen Roboter, der unter anderem wirklich gut tanzen kann. Wir hatten sehr viel Spaß dabei.

 

Zum Schluss gab uns Julius, ein Praktikant des International Office, noch einen Rundgang über den tollen und modernen Campus und präsentierte uns die schönsten Orte der Hochschule. Viele von uns waren von dem kleinen, aber wunderschönen Campus begeistert – schade, dass es nur technische Studienrichtungen hier gibt! Frau Karin Schmidt, die neue Leiterin des Internationalen Office, begleitete uns bei unserem Rundgang.

 

Mittwoch, 29. Juni 2022

 

Am dritten Tag stand die TU Berlin auf dem Programm. Ein ehemaliger Schüler von uns (Teilnehmer der Unitour 2019) und jetziger Student der TU Berlin, Emiliano, führte uns durch das Hauptgebäude der Universität und zeigte uns die Säle sowie die Hörsäle: die riesigen Hallen, in denen die Vorlesungen stattfinden.

 

Nach der Tour durch die Gebäude waren wir in die Fakultät von Elektrotechnik und Informatik eingeladen, wo wir einen Workshop hatten. Frau Dr. Claudia Ermel gab uns einen kleinen Vortrag über die Uni und ganz spezifisch über Elektrotechnik und Informatik. Danach führte uns der Student Franklin in den Workshop ein. In circa 20 Minuten erklärte er alles Wichtige über die physikalischen Grundlagen für den anschließenden Workshop. Es war einfach fantastisch, wie er uns alles erklärt hat – sogar diejenigen von uns, die Physik eigentlich nicht so interessant finden, waren begeistert!

 

Wir wurden dann in zwei Gruppen aufgeteilt, jede Gruppe wurde von einigen Personen der Universität betreut: die erste Gruppe von Dr. Ermel und Franklin und die zweite Gruppe von Fabio, Ipek und Gustav. Sie zeigten uns, wie wir mithilfe eines Lötkolbens unseren eigenen Lautsprecher bauen können. Wir haben es auch alle geschafft – es kamen Töne aus unseren Lautsprechern! Danach besuchten die beiden Unitour-Teilnehmer, die den BAU-Abschluss an unserer Schule ablegen werden, das Studienkolleg Berlin.

 

Ein weiteres Highlight des Tages war der Besuch der mexikanischen Botschaft in Berlin; es handelt sich um ein großes Gebäude mit einer sehr ähnlichen Architektur wie der Flughafen in Mexiko-Stadt. Außerhalb des Gebäudes gab es Flügel zum Fotografieren, wie die, die auf der Straβe Reforma in Mexiko-Stadt stehen – ein ideales Fotomotiv.

 

In der Botschaft wurden wir sehr gut von Frau Laura García (verantwortlich für die Kooperation der beiden Länder im Bereich Technik und Bildung) empfangen. Es fühlte sich an, als ob wir zu Hause in Mexiko wären. Der interessante Vortrag handelte von den freundschaftlichen Beziehungen zwischen Mexiko und Deutschland im Allgemeinen, mit dem Schwerpunkt auf den Vorteilen eines Studiums in Deutschland. Wir erfuhren auch, wie die Botschaft uns als Mexikaner unterstützen kann. Danach hatten wir die interessante Möglichkeit, die Innenräume der Botschaft näher kennenzulernen.

 

Donnerstag, 30. Juni 2022

 

An unserem letzten Tag in Berlin haben wir viele Aktivitäten durchgeführt. Nach dem Frühstück gingen wir zur Freien Universität Berlin, wo wir einen Vortrag über die verschiedenen Bachelor- und Masterstudiengänge sowie über die Lebenshaltungskosten während eines Studiums in Berlin erhielten. Danach hatten wir die Möglichkeit, einige Vorlesungen der FU zu besuchen. Viele entschieden sich für Astrophysik und Finanzen. Obwohl sie schwer zu verstehen waren, haben wir so direkt sehen können, wie es sich anfühlt, in einer Vorlesung zu sitzen – es war sehr interessant.

 

Am Nachmittag besuchten wir das Reichstagsgebäude, und während der Tour wurde uns dessen Geschichte und Bau erklärt. Super war der Besuch im eigentlichen Plenarsaal, wo der Bundestag tagt. Zum Schluss gelangten wir auf das Dach des Gebäudes, die berühmte Kuppel des Reichstags, von wo man die ganze Stadt überblicken konnte. Natürlich machten wir viele Fotos!

 

 

Hannover, 1.-4. Juli 2022

 

Autorinnen: Alyson, Brenda und Fernanda

 

Freitag, 1. Juli 2022

 

Obwohl wir nicht in Hannover aufgewacht sind, haben wir den größten Teil des Tages dort verbracht. Unsere bisher tollste Unterkunft für die nächsten vier Tage war im Hotel und Tagungshaus „Stephansstift“, ein Zentrum für Erwachsenenbildung gleich am Rande des Stadtwaldes Eilenriede. Aber wir konnten unsere Unterkunft an diesem Tag nur kurz genieβen, da wir bereits um 12 Uhr die Fakultät für Maschinenbau in Garbsen besuchten.

 

Simon, Sebastian und Tarin haben uns zu Anfang begleitet, um uns von ihren Erfahrungen und Erlebnissen als Studenten zu erzählen. Frau Claudia Wonnemann zeigte uns den Campus sowie die Einrichtungen, und bei ihr hatten wir die Möglichkeit, Mathematik praxisnah zu erleben am Beispiel von Fußball. Als Souvenir durften wir den Fuβball behalten, was uns sehr gefreut hat. Nach dem interessanten und praxisnahen Seminar konnten wir auch das Essen in der Mensa kosten – es schmeckte wirklich gut.

 

Der Weg hin und zurück war lang, aber wir sahen einige sehenswerte Orte in der Stadt, wie die Kröpke–Uhr im Zentrum und die Herrenhäuser Gärten. Wir besichtigten auch das beeindruckende Hauptgebäude der Leibniz-Universität. Es ist ein ehemaliges Schloss der Welfen, in das 1879 die Universität einzog. Heute befinden sich dort die Verwaltung, Hörsäle und Studienräume der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität.

 

Samstag, 2. Juli 2022

 

An unserem zweiten Tag in Hannover verbrachten wir den ganzen Vormittag auf der Ideen Expo, einer alle zwei Jahre stattfindenden Messe mit den Themen Technik und Naturwissenschaften.

 

Zuerst gaben uns zwei Mitarbeiter der Expo, Marie und Leah, eine Tour durch zwei Hallen, damit wir das Gelände kennenlernen und einen ersten Überblick gewinnen konnten. Auf dem Messegelände gab es unterschiedliche Stände von Universitäten mit Informationen zum Studium und auch viele interessante Stände von Unternehmen, die mit unterschiedlichen Aktivitäten aufwarteten. Man konnte zum Beispiel bei einer Fahrsimulation von Volkswagen in einem SUV Tiguan teilnehmen, einen Roboter programmieren oder auch in einem Tesla Co-Pilot sein.

 

Am Nachmittag verließen wir das Messegelände, um uns in unserer Unterkunft noch etwas auszuruhen und danach ein Eis zu essen. Später hatten wir Hunger und lieβen in dem Restaurant „Das Ei” im Stadtviertel Hannover-Linden (wo auch Herr Tasler wohnt) bei Schnitzel und Currywurst den gelungenen Tag ausklingen.

 

Sonntag, 3. Juli 2022

 

Der Sonntag diente dem Erkunden von Hannover. Auf dem Weg zum Zentrum konnten wir den Umzug des Schützenfests in Hannover sehen. Es war eine sehr interessante Erfahrung für uns, wie die Menschen unterschiedlicher Vereine in ihren Trachten zur Blasmusik marschierten und Süßigkeiten in die Menge warfen. Während des Umzuges konnten wir die wunderbare Architektur Hannovers bewundern, die im Mittelpunkt aller Fotos stand. Besonders gut hat uns das Neue Rathaus gefallen, das von Kaiser Wilhelm II eingeweiht wurde. Etwas ganz Besonderes in diesem Rathaus ist der Aufzug, der nicht gerade auf den Aussichtsturm fährt, sondern in einer 17 Grad-Kurve. Bei einer Höhe von 45 Metern war es möglich, einen Panoramablick auf die schöne Stadt zu genießen. Nachdem wir die Aussicht bewunderten hatten, liefen wir in Richtung Maschsee und machten dort ein paar Fotos, einige von uns fuhren noch Tretboot.

 

Montag, 4. Juli 2022

 

Am letzten Tag verließen wir mit unseren Koffern das Hotel und besuchten das Institut für Umwelt und Architektur der Leibniz Universität. Der Besuch fing an mit einer Präsentation zu den Studienangeboten und den Zulassungsvoraussetzungen, die uns von Frau Katharina Brüntgens vorgestellt wurden. Am Ende der Präsentation machten wir einen Rundgang durch die Einrichtungen des Instituts, und uns wurde deren Nutzung erklärt. Abschließend machten wir eine Schnitzeljagd durch die Anlagen und Gärten, die Teil der berühmten Herrenhäuser Gärten sind.

 

Bevor wir mit dem ICE nach Leipzig weiterfuhren, aβen wir noch eine Kleinigkeit am Hauptbahnhof.

 

 

Leipzig und Halle (Saale), 4.-6. Juli 2022

 

Autoren: Luis Manuel und Yves

 

Montag, 4. Juli 2022, Reise Hannover–Leipzig

 

Unsere wunderschöne Reise ging weiter in die Messestadt Leipzig im Bundesland Sachsen.

 

Am Nachmittag kamen wir an dem interessanten Hauptbahnhof in Leipzig an. Er ist einer der größten Hauptbahnhöfe in ganz Europa und besitzt eine Besonderheit: Er ist ein sogenannter „Kopfbahnhof“, das bedeutet, dass Züge in den Bahnhof vorwärts einfahren, aber dann nicht weiterfahren können. An das Ende des Zuges wird eine neue Lokomotive angehängt, die dann den Zug in entgegengesetzter Richtung aus dem Bahnhof hinausfährt.

 

Wir fuhren mit der Straßenbahn zur Jugendherberge, um einzuchecken und unsere Koffer dort zu lassen. Als wir aus der Bahn stiegen, bemerkte ein Schüler, dass er seinen Rucksack mit seinem Pass im Zug verloren hatte. Das führte zu einigem organisatorischen Stress, aber das Reisepass-Problem konnte am darauffolgenden Tag mithilfe der mexikanischen Botschaft in Berlin und der Bundespolizei in Halle gelöst werden.

 

Am späten Nachmittag erkundeten wir das schöne Leipzig, die Stadt, wo die friedliche Revolution der DDR ihren Ursprung nahm. Auch schauten wir uns die bekannte Skulptur aus Goethes „Faust“ in Auerbachs Keller an, schlenderten durch alte und schöne Straßen in der Altstadt und sahen einige bedeutende Gebäude, zum Beispiel die Nikolaikirche, das Gewandhaus, die Universität Leipzig und auch die Musikschule. Das Zentrum der Stadt ist geprägt durch viele Einkaufspassagen und Messehäuser. Berühmt ist vor allem die Leipziger Buchmesse. Zum Schluss schlüpften wir schnell ins Bett, weil es am nächsten Tag früh nach Halle gehen sollte.

 

Dienstag, 5. Juli 2022 – Besuch der Saalestadt Halle

 

Am Dienstag standen wir früh auf. Wir fuhren mit der Regionalbahn nach Halle und mit der Straßenbahn zum Studienkolleg. Dort trafen wir die Leiterin des Studienkollegs, Frau Dr. Kathrin Krüger, die uns ihre Institution vorstellte. Es war das erste Mal, dass auch die Abiturienten ein Studienkolleg besucht haben; eine interessante Erfahrung, gerade auch deshalb, weil genau in dieser Zeit die Prüfungen stattfanden.

 

Danach gingen wir durch die Stadt Halle und besichtigten das Hauptgebäude der Martin–Luther-Universität. An der Uni aβen wir in der Mensa, was immer wieder eine schöne Erfahrung ist, weil man in der Mensa etwas von der Stimmung der Universität spüren kann.

 

Kurz danach liefen wir zur Altstadt Halle und schauten uns das wunderschöne Händel-Denkmal an. Herr Tasler fuhr anschlieβend mit den Schülern, die sich für Kunst und Design interessieren, an die Kunsthochschule Burg Giebichenstein. Interessant war zu erfahren, dass es dort Studenten ohne Abiturabschluss gibt. Der Grund liegt im Zulassungsverfahren der dortigen Hochschule. Zugelassen werden Schüler, die mit einer Mappe ihr vielfältiges künstlerisches Niveau nachweisen können. Danach durften wir die Stadt Halle noch etwas genauer erkunden.

 

Am Abend trafen wir uns mit den ehemaligen Schülern des Campus Süd der Deutschen Schule in Mexiko-Stadt, Gaby und Sebastián und aβen in dem Restaurant „Hallesche Spezialitätenbrauerei“. Gaby und Sebastian erzählten uns von ihren Erfahrungen und gaben praktische Tipps für das Leben in Deutschland. Nach dem Essen fuhren wir zurück nach Leipzig.

 

Mittwoch, 6. Juli 2022, Leipzig

 

Am dritten Tag besuchten wir die Universität Leipzig, wo uns Frau Anne Kränkel eine Präsentation über die Universität zeigte. Es ist eine Volluniversität mit circa 150 Studiengängen und 33.000 Studierenden. Nach dieser Präsentation teilte wir uns in zwei Gruppen auf: Wir hatten die Wahl, entweder in der Universität Leipzig zu bleiben oder zur Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kunst (HTWK) zu gehen. Die Schüler, die mehr Interesse an technischen Studiengängen, Kunst oder Architektur haben, besuchten die HTWK, und die anderen Schüler blieben in der Universität Leipzig.

 

An der Universität Leipzig zeigte uns Tao, ein Wirtschaftspädagogikstudent, das Hauptgebäude und einige Hörsäle. Wir besuchten auch die Kirche, die sich in der Universität befindet, und hörten einen Teil einer Mathevorlesung.

 

In der HTWK war die Studentin Beke unsere Begleitung für den Tag. Sie studiert Architektur und sprach über das Studium und Leben in Leipzig sowie die HTWK und zeigte uns die Labore und Arbeitsplätze ihrer Mitstudenten. Außerdem sahen wir ihre eigene Arbeit in Form von Modellen, und sie erzählte uns über ein Projekt, mit dem sie sich beschäftigt, nämlich dem Bau einer Grundschule.

 

Heidelberg, 8. Juli 2022

 

Autoren: Emilio, Fabrizio y Lilenina

 

Freitag, 8. Juli 2022 – Heidelberg

 

Wegen der Verspätung unseres Zuges kamen wir noch später als geplant in Mannheim an – um 2:30 Uhr nachts. Aber trotz der späten Stunde waren wir alle super gut gelaunt und auch die extra Runde im Dunkeln um den Bahnhof auf der Suche nach der Jugendherberge konnte unsere gute Laune, die sich durch Singen und lautes Lachen manifestierte, nicht trüben. Allerdings waren wir dann alle froh, als wir nach Beziehen unserer Betten gegen 3 Uhr morgens endlich ins Bett fallen konnten.

 

Trotz des späten Einschlafens an diesem Tag mussten wir früh aufwachen, denn um 9 Uhr fuhr unser Zug bereits nach Heidelberg.

 

Die Universität Heidelberg hatte für uns eine äußerst amüsante Stadtführung unter Leitung von Christian Willenbacher organisiert, die am Universitätsmuseum inklusive Studentenkarzer, dem früheren „Gefängnis“ für Studenten, anfing und durch die schönen alten Straßen von Heidelberg bis hinauf auf das Schloss führte. Hier konnten wir den wunderschönen Ausblick auf Heidelberg genießen. Während der unterhaltsamen Führung erzählte Herr Willenbacher nicht nur sehr leidenschaftlich über die Geschichte der Stadt und der Universität, sondern begeisterte uns alle auch für die Epoche der Romantik.

 

Danach aβen wir in der Mensa der Universität Heidelberg zu Mittag, wo wir von Frau Anna Kloppenburg begrüßt wurden. Im Unterschied zu den anderen Mensen werden hier alle Gerichte nach Gewicht bezahlt, was auch eine neue Erfahrung war. Wir konnten unter sehr vielen Gerichten auswählen und alle Schüler genossen das leckere Essen.

 

Um 14 Uhr gingen wir zum Hauptgebäude der Universität Heidelberg, wo wir in Form einer Präsentation, gehalten von Frau Ulrike Riedling, über die Universität informiert worden. Drei ehemalige Schüler des Campus Süd der Deutschen Schule in Mexiko-Stadt, nämlich Stefan (Jahrgang 2016), Óscar (Jahrgang 2019) und Juan (Jahrgang 2020) gaben uns die Gelegenheit, viele Fragen über die Universität und das Leben in Heidelberg zu stellen. Anschließend konnten wir das Schloss und die Stadt weiter erkunden.

 

 

 

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